Die Schönste: Junghans J88 / Teil I

Die Bundeswehrvariante des J88

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Junghans J88; Junghans 688.70; Front

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Junghans J88; Junghans 688.70; Werk; movement

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Junghans J88; Junghans 688.70; Rückseite; back

Die Junghans J88 in der militärischen Variante wurde der Bundeswehr im Jahr 1955 zur Prüfung vorgelegt, setzte sich gegenüber der Konkurrenz (Hanhardt und Tutima) durch und wurde somit zum offiziellen Dienstchronographen für die Piloten.

Insgesamt gibt es drei Typen.

Der 1955 zuerst eingereichte Typ 88/0110 mit einer geriffelten Lünette.

Der Typ 88/0111, der ein mattiertes Gehäuse hat und die typische Lünette mit den zwölf Hohlkehlen zeigt (oben gezeigt), genutzt ab ca. 1959.

Der Typ 88/0112, der eine ebensolche zwölffach unterteilte Lünette hat, aber glänzend verchromt ist.

Es gibt viele Zifferblattvarianten: Der Junghansstern  mit darunter JUNGHANS, das gezeigte Junghans mit darunter 19 RUBIS, diese Variante kommt auch anders herum vor, oben 19 RUBIS, darunter JUNGHANS. Auch Zifferblätter, auf denen nur JUNGHANS steht exisitieren.

Die Leuchtmasse

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Junghans J88; Junghans 688.70; Radium Leuchtmasse; radium lume

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Junghans J88; Junghans 688.70; Radium Leuchtmasse; radium lume

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Junghans J88; Junghans 688.70; Radium Leuchtmasse; radium lume

Die Uhr lag seit 1966 in einer Schublade. Trotzdem kann die Leuchtmasse (wenn auch nur kurz) noch aktiviert werden. Interessantes Detail: Auch die Lünette hat einen offen liegenden Radiumpunkt, der bei der gezeigten Uhr nach 11 Uhr verdreht ist.

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Junghans J88; Junghans 688.70